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Fasten

Fasten

von Manuel Kurreck 

Die Fastenzeit hat letzte Woche angefangen und einige Personen wollen wieder auf Dinge wie Süßigkeiten, Alkohol oder Fast Food verzichten. Von Fasten gibt es allerdings die verschiedensten Formen, seien es Saftkuren, ein paar Tage gar nichts zu essen oder nur bestimmte Getränke zu sich zu nehmen. Welche Arten von Fasten es genau gibt und was die Vor- und Nachteile davon sind, möchte ich euch heute genau erklären. 

Fasten

Arten von Fasten

Das sogenannte Buchinger-Fasten ist die bekannteste Form, welche genügend Zeit und auch eine gute Vorbereitung benötigt. Der erste Tag des Fastens beginnt hier mit einer Darmentleerung, entweder über einen Einlauf oder mit Glaubersalz. Dadurch können sich die Organe erholen und das Hungergefühl verschwindet. Fünf Tage lang wird dann nur noch drei bis vier Liter Gemüsebrühe, Tee, Wasser oder Obstsaft zu sich genommen. Nach diesen fünf Tagen wird sich dann in zwei bis drei Aufbautagen langsam wieder an feste Nahrung gewöhnt, an welchen sich die Möglichkeit bietet, seine Ernährungsgewohnheiten umzustellen. 

Bei der Mayr-Methode dauert der Prozess des Fastens sogar drei bis vier Wochen, in denen jeden Tag mit Glaubersalz abgeführt wird und sehr viel Wasser und Kräutertee getrunken werden muss. Ziel dabei ist es den Darm zu reinigen. Nahrung soll hier nur durch Milch und Semmeln zugeführt werden, um langsames Kauen zu trainieren. Durch das Eintreten des Sättigungsgefühls soll hier gelernt werden, mit wenig Nahrung auszukommen. Wichtig ist es, sich während dieser Form des Fastens viel zu bewegen und sich zu entspannen. 

Die Schroth-Kur hingegen hat sogenannte Trink- und Trockentage, wobei an Trocken-Tagen nur 1 Liter Flüssigkeit und an Trinktagen zwei Liter Flüssigkeit erlaubt sind. Nahrung sollte nur in Form von Brei aus Gries, Hafer und Reis oder Trockenfrüchte, Nüsse, Gemüse und Brötchen zu sich genommen werden. Diese Kur geht zwei bis drei Wochen.

Die sogenannte Molke-Kur ist eine reine Fastenkur mit der Eiweißzufuhr von 1,5 Liter Diät-Kurmolke oder Trinkmolke, inklusive Wasser, Kräutertee, Gemüsebrühe und Säfte bis zu drei Liter täglich. Diese Kur kann bis zu vier Wochen durchgeführt werden. 

Auch das Tee- und Wasserfasten, auch Heilfasten genannt, ist eine bekannte Methode, bei der wie der Name schon sagt nur Tee und Wasser zu sich genommen werden darf. Vitamine und Mineralsatze sollten supplementiert werden. Das Heilfasten kann von 5 bis zu maximal 35 Tagen andauern. 

Zudem ist eine populäre Methode derzeit das Saftfasten, was als Variante des Heilfastens gilt, jedoch abgemildert wird durch die Zufuhr von mehrmals täglichen Obst- und Gemüsesäften. Dadurch soll der Stoffwechsel entlastet und das natürliche basische Gleichgewicht wiederhergestellt werden. Zudem erhoffen sich einige davon, ihre Ernährungsgewohnheiten wiederherstellen zu können. Getrunken werden sollten täglich bis zu sieben Gläsern, aber auch viel Tee, Wasser und Bewegung sollte unbedingt integriert werden. Durchgeführt wird dies von zwei Tagen bis zu einer Woche. 

Vorteile des Fastens

Das Fasten kann einige Vorteile mit sich bringen, denn es kann bei richtiger Anwendung wie ein heilsamer Schock auf den Körper wirken. Es werden gewisse Reinigungsmechanismen angeregt, die Entzündungen hemmen, hohen Blutdruck senken und sogar verjüngend und regenerierend wirken können. Sogar schon ein Tag pro Woche oder ein paar Stunden am Tag zu fasten kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Auch ein Vorteil ist, dass beim Fasten schnell auf die Fettverbrennung umgestiegen wird, und nicht mehr nur Zucker, sondern Ketone als Energiequelle verwendet werden. Auch kommt es zur Zellreinigung, der Stoffwechsel wird trainiert und die Immunabwehr wird aktiviert. Nach zwei bis drei Tage des Fastens wirkt dies sogar meist stimmungsaufhellend und stressreduzierend.  

Nachteile des Fastens

Durch den Verzicht auf Nahrung kommt es allerdings zum Abbau von wertvoller Muskelmasse, da nicht nur die Fettspeicher angezapft werden. Zusätzlich kann es während dem Fasten zu Muskelkrämpfen, Schwindelanfällen und Herzrythmus- und Kreislaufstörungen kommen. Auch die Nieren werden währenddessen stark belastet. Zudem kann es nach dem Fasten zum all bekannten Jo-Jo-Effekt kommen, weshalb es wichtig ist, langsam wieder mit fester Nahrung anzufangen und wieder mit gesunder Ernährung zu beginnen. Fasten ist darüber hinaus wirklich nicht für jeden geeignet. Personen mit Herz- und Nierenerkrankungen, Gicht, Gallenproblemen, Schwangere und Stillende sollten darauf verzichten. Zudem sollten Personen mit Stoffwechselerkrankungen und chronischen Erkrankungen davor mit ihrem Arzt sprechen.

Meine Meinung zum Fasten

Ich denke, Fasten kann für gesunde Menschen, die ihren Körper mal reinigen wollen, eine gute Sache sein – vorausgesetzt sie haben sich davor ausreichend informiert und ziehen es wie vorgegeben durch. Zudem sollten diese Personen sich gesund fühlen und keine starken gesundheitlichen Probleme haben. Auch Personen, die starke Probleme mit Essgewohnheiten haben und zu Fressattacken leiden, sollten meiner Meinung drauf verzichten, da für das Fasten auch eine gewisse Disziplin vorausgesetzt werden muss, um nicht in den Jo-Jo-Effekt zu verfallen. Wovon ich begeistert bin, ist das sogenannte Intervallfasten, bei dem 8 Stunden täglich gegessen wird und 16 Stunden keine Nahrung zu sich genommen wird. Hier sollte natürlich auch ausreichend Wasser und Tee getrunken werden. Intervallfasten finde ich persönlich besser, da in der kurzen Fastenzeit der Stoffwechsel nicht heruntergefahren und Muskelmasse nicht abgebaut wird, wodurch der Jo-Jo-Effekt vermieden wird. Insgesamt kommt es zu einem verbesserten Zucker- und Fettstoffwechsel, wodurch Stoffe ausgeschüttet werden, die Entzündungen bekämpfen. 

Ich hoffe ich konnte euch die wichtigsten Aspekte zum Fasten mitgeben, bei Fragen oder Unsicherheiten meldet euch wie immer gerne bei mir! 

Bleibt gesund und bis bald! Euer Manu
John Doe
Designer

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